Hygieneverpackung 

Hygieneverpackung
von Lüftungskomponenten

Die Hygiene im Zusammenhang mit der Lieferung und Montage von Lüftungskomponenten erfordern vom Installationsunternehmen und vom Hersteller erhöhte Aufwendungen. Die Installationsfirma ist im Umgang mit den geschützten und verpackten Produkten gefordert, diese bis zur definitiven Montage in der geschützten Form beizubehalten. Der Produzent von Luftkomponenten, Rohr- oder Kanalleitungen muss wegen der Verpackung seine Arbeitsabläufe und Terminmodelle anpassen (z.B. wegen der Trocknungszeit des Dichtungsmaterials). Diese Gegebenheiten wirken sich zwangsläufig auf die Verkaufspreise aus.

Die Grundlagen für die Hygieneverpackung sind:

  • Richtlinie VDI 6022 > Raumlufttechnik, Raumluftqualität
  • Hygieneanforderungen an Raumlufttechnische Anlagen und Geräte
  • Norm DIN 15780 > Lüftung von Gebäuden
  • Luftleitungen
  • Sauberkeit von Lüftungsanlagen

Die nachfolgende Tabelle zeigt die verschiedenen Stufen der Hygieneklassen sowie die Anforderungen an die Hygiene von der Bereitstellung zum Transport bis zur Inbetriebnahme der Lüftungsanlage: (Tabellen aus VDI 6022 und DIN 15780 zusammengefasst)

Variante 1:

ganzer Wagen hygieneverpackt

Variante 2:

Hygieneverpackte Einzelteile

  

 

Zu Beachten:

  • Ist auf der Baustelle ein geeigneter, d.h. geschützter Zwischenlagerplatz vorhanden?
  • Ist die Verpackung für alle Produkte notwendig oder könnte nur ein Teil der Luftstränge geschützt ausgeliefert werden (z.B. nur Zuluft)
  • Wurden die beteiligten Montage Facharbeiter über die Hygiene Richtlinien informiert und geschult?
  • Verpackungsarbeiten ziehen Preiszuschläge nach sich 8% bis 12% der Brutto-Auftragssumme (je nach Art der gewünschten Verpackungsart)
  • Für die Entsorgung der Verpackung ist das Installationsunternehmen zuständig